Das Team Teema Tiimi stellt sich vor

Kaj Franck: "Ein Designer muss die Änderungen in der Welt förmlich riechen und fühlen, um Haushaltsgegenstände entwerfen zu können, die sich nicht nur heute, sondern auch morgen als alltagstauglich erweisen."

Die kultige Geschirrserie Teema von Iittala wurde 1952 von Kaj Franck, dem Meister des finnischen Alltagsdesigns, entworfen. Seinerzeit war das Konzept revolutionär: Im Gegensatz zum damals vorherrschenden umfangreichen Tafelgeschirr mit dekorativen Mustern brachte er einfarbige Objekte in vereinfachter Form zu Papier. Jeder Teller und jede Schale ist bis ins kleine Detail praktisch durchdacht: Die multifunktional einsetzbaren und stapelbaren Sets bewähren sich im alltäglichen Gebrauch wie auch bei Feierlichkeiten.  

Das neue Sortiment Teema Tiimi ergänzt die vorhandenen Klassiker und wurde für die asiatische Küche entworfen. Der Name ist eine Hommage an die klassische Serie Teema (Finnisch für "Thema") und den Designprozess: Teema Tiimi (Tiimi bedeutet "Team") ist in Teamarbeit entstanden: Beteiligt waren junge Designtalente und das Iittala-Designteam.

Minjia Wang (geb. 1987) ist eine Keramikerin deren Arbeiten durch ihre verspielten Formen und unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten eine einzigartig sinnliche Sprache sprechen. Wang selber sagt über ihre Produkte, dass sie ihren Nutzern treu sind und Freude in den Alltag bringen.

China / Minjia Wang

"Zuhause zählen Schalen definitiv zum am häufigsten genutzten Geschirr. Kleine Schalen, wir nennen sie Reis- oder Suppenschalen, werden normalerweise zum Servieren von Reis, Suppen, Süßspeisen und Brei verwendet."

Ai Ono (geb. 1986) ist eine in Tokio lebende, japanische Keramikkünstlerin und Designerin. Um die Qualität der verwendeten Materialien in den Vordergrund zu stellen, sind die Formen ihrer Arbeiten oft minimalistisch. Dadurch, dass sie Erfahrung im Umgang mit Keramik in den verschiedensten Ländern gesammelt hat, konzentriert sie sich auf Farben und Materialien, die im Einklang mit ihrer Umgebung und der Natur stehen.

Japan / Ai Ono

"Es heißt, die ideale japanische Mahlzeit bestehe aus einer Schale Reis, Suppe und drei Gerichten. Die drei Gerichte sind unterteilt in eine Hauptspeise und zwei Beilagen. Je mehr Gerichte (in ungerader Anzahl) man auftischt, desto besser."

Das Design der Möbelstücke des aus Korea stammenden Kyuhung Cho (geb. 1975) basiert auf den Gemeinsamkeiten und Gegensätze zwischen skandinavischem und ostasiatischem Design. Sein Ansatz ist graphisch, wie Buchstaben in einem Text; die Beziehung zwischen Objekten und ihrem umgebenden Raum ist genauso wichtig, wie das richtige Verhältnis zwischen jedem Stück als Teil einer Komposition im kollektiven Raum.

Korea / Kyuhyung Cho

"Eine Besonderheit der koreanischen Küche besteht darin, dass sich Tischgenossen alle servierten Beilagen teilen. Zugleich wird deutlich zwischen geteilten Speisen und individuell bestellten Gerichten unterschieden."

Yenwen Tseng (geb. 1981) ist ein in Taichung, einer großen Produktions- und Industriestadt in Taiwan, lebender Industriedesigner. Die Leidenschaft in Yenwen Tsengs Arbeiten besteht darin, den währenden Feinsinn im Leben zu finden - die Nuancen in Bedeutung, Funktion und Haltung.

Taiwan / Yenwen Tseng

"Runde Formen wirken einladender am Esstisch. In der Welt der chinesischen Küche sind Rundungen außerdem ein Zeichen für familiäre und fröhliche Stimmung. In einer rundlichen Vertiefung harmoniert das Essen perfekt mit der entsprechenden Sauce, diese Kombination ist in der chinesischen Küche gang und gäbe."