Iittala Journal
September 2019
 

Tschüss, authentisches Essen, hallo Bastard Food

Der Begriff "Bastard Cooking" wurde von zwei Nomaden geprägt: vom finnischen Koch Antto Melasniemi und dem thailändischen Künstler Rirkrit Tiravanija, die mit der Authentizität in ihrem kürzlich veröffentlichten 'Bastard Kochbuch' abrechnen. Sie zeigen, was passiert, wenn Regeln gebrochen werden und Kulturen aufeinandertreffen, und welche Geschmacksrichtungen eine gelungene Partnerschaft bilden: Phat-Thai-Makkaroni, Curry-Pizza, Fischsauce-Eis, Klebereis und Erdbeeren mit finnischem Schärenbrot.

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Iittala Journal
September 2019
 

"Kunst ist nichts Mystisches, sie gehört zum Leben" Nathalie Du Pasquier

Die gebürtige Französin Nathalie Du Pasquier war Anfang der 1980er Jahre junges Gründungsmitglied des Mailänder Memphis-Kollektivs. Von ihrem bahnbrechenden Debüt 1981 bis zur Auflösung der Gruppe im Jahr 1987 arbeitete Nathalie als Designerin und kreierte Textilien, Teppiche, Kunststofflaminate, Möbel und Objekte. Ihre Musterentwürfe - eine Fusion aus geometrischen und organischen Formen in starken Farbausbrüchen - spielten eine sichtbare Rolle bei der Definition dessen, was Memphis war.

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Journal
Oktober 2018
 

Erfinden, Verbessern, Genießen

Eine ehemalige Autowerkstatt im Stockholmer Stadtteil Södermalm ist das Atelier von Matti Klenell, bekannt für seine unverwechselbare Glaskunst und Entwürfe für Firmen wie Iittala, Moooi und Källemo. Es ist ein Ort, der kreative Experimente erlaubt und der dem Designer zwischen seinen vielen Reisen als Stützpunkt dient. Wir haben uns mit Klenell getroffen, um über Kreativität, Inspiration und sein bislang ehrgeizigstes Projekt zu sprechen - das neue Restaurant in Schwedens renovierter Nationalgalerie.

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JOURNAL
Oktober 2017
 

Die Seele von Ultima Thule einfangen

Das Budget für den finnischen Pavillon auf der Mailänder Triennale 1951 war so knapp bemessen, dass das Anheuern lokaler Fachkräfte zu dessen Bau nicht in Frage kam. Dem Designer und Kurator Tapio Wirkkala blieb keine andere Wahl: Zusammen mit seinem talentierten Schreiner baute er den Pavillon selbst. Eines Morgens kam er zur Baustelle und entdeckte, dass jemand die tröstenden Worte „Viva Finlandia“ auf eine verstaubte Glasscheibe geschrieben hatte.

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Journal
Oktober 2017
 

Die Farben von Alvar Aalto

Im Sanatorium Paimio in Turku (Finnland) zieht ein an der Wand des Informationsbereichs hängendes, gerahmtes Gemälde die Blicke der Besucher auf sich. Mit seinem mehrfarbigen Fleckenteppich in einer breiten, offenen V-Form sieht das Gemälde aus wie abstrakte Kunst. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass es sich hierbei um den Grundriss des Sanatoriums handelt. Die Farbkarte gibt die ursprünglich in den verschiedenen Abteilungen des Spitals verwendeten Farbtöne wieder.

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