Geschichte von Essence

Story of Essence

Die Suche nach dem Wesentlichen

Essence begann mit einer täuschend einfachen Frage: Wie wenig ist genug? Die 2001 entworfene Kollektion sollte Weingläser neu denken, indem sie sie auf das Notwendigste reduzierte - ohne dabei das Erlebnis des Weintrinkens zu beeinträchtigen. Das Ergebnis ist eine Serie, die modern und minimalistisch wirkt, aber dennoch durchdacht ist und bei der jede Linie und jede Proportion einen Zweck erfüllt.
Story of Essence

Weniger Gläser, besserer Wein

Essence wurde entwickelt, um mit möglichst wenigen Gläsern die gesamte Bandbreite an Weinen abzudecken, und stellt damit traditionelle Konventionen im Bereich Glaswaren in Frage. Die Kelche sind sorgfältig geformt, um die Aromen und die Struktur verschiedener Weine zu unterstützen, während der dünne Rand – selten bei bleifreiem Glas – das Trinkgefühl verbessert.

Ein charakteristisches Merkmal der Kollektion ist ihre visuelle Harmonie. Alle Essence-Gläser haben identische Stiele und Böden, wodurch sie nebeneinander gestellt ein beeindruckendes Gefühl der Ausgewogenheit vermitteln. Diese Wiederholung ist beabsichtigt: So bleibt der Fokus auf dem Getränk, dem Moment und dem gemeinsamen Genuss. Essence liegt angenehm in der Hand und ist mühelos zu verwenden. Mit ruhiger Selbstverständlichkeit verbindet es Festlichkeiten und Alltag.
Story of Essence

Entwickelt aus Erfahrung

Essence ist ebenso sehr von gelebter Erfahrung wie von formalem Design-Denken geprägt. Der Designer griff auf seine persönlichen Erfahrungen in der Welt der Gastronomie zurück und verstand, wie Gläser nicht nur bewundert, sondern auch gehandhabt, gespült, gestapelt und verwendet werden. Das Ziel war es, die wissenschaftliche Beziehung zwischen Flüssigkeit und Form zu respektieren und gleichzeitig etwas Zugängliches und Zeitgemäßes zu schaffen.

Von der trapezförmigen Schale bis hin zum technisch anspruchsvollen Übergang zwischen Stiel und flachem Boden stellte die Kollektion echte Herausforderungen in der Produktion dar. Selbst das Wasserglas – ohne Stiel und vielseitig einsetzbar – wurde so gestaltet, dass es sich leicht zwischen dem täglichen Gebrauch und dem Tischgedeck bewegen lässt.
Story of Essence

Alfredo Häberli: Emotion trifft auf Präzision

Essence wurde von Alfredo Häberli entworfen und spiegelt einen Designer wider, der dafür bekannt ist, Emotionen und Präzision in Einklang zu bringen. Der in Buenos Aires geborene und in Zürich lebende Häberli ist in seiner Arbeit von kulturellen Gegensätzen, Neugier und einem tiefen Interesse am alltäglichen Leben geprägt. Sein Ansatz verbindet Tradition mit Innovation, Wärme mit Klarheit.

Im Laufe seiner Karriere hat Häberli mit führenden internationalen Designmarken zusammengearbeitet und zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Swiss Grand Prix of Design. In Essence ist seine Philosophie in Glas destilliert: ausdrucksstark und doch kontrolliert, fröhlich und doch streng. Es ist eine Kollektion, die nicht nach Aufmerksamkeit strebt, sondern sie sich durch durchdachtes Design verdient.
Iittala Designer Alfredo Häberli

Alfredo Häberli

Alfredo Häberli (geb. 1964) ist ein international berühmter Designer. In Argentinien geboren, wuchs Häberli in der Schweiz auf und lebt heute in Zürich. In seinen Entwürfen vereint Häberli Tradition und Innovation zusammen mit Freude und Energie. Viele seiner Arbeiten sind durch Einflüsse seiner frühen Kindheit in Argentinien, sowohl seiner Neugierde und Erkundung des Alltags geprägt. Das Resultat sind ausdrucksstarke und emotionale Designs. Häberli arbeitet mit bekannten Größen der Designwelt zusammen, unter anderem Alias, BMW, Luceplan und Schiffini. In 2014 erhielt Häberli den prestigeträchtigen Swiss Grand Prix of Design vom Schweizer Bundesamt für Kultur.